mo. 21.10.2019 bis
mi. 18.12.2019
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auschwitz, das war die hölle!
10-13 uhr, amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

10 roma–holocaust/porajmos-education und zeitzeugInnen-workshops herbst 2019
in erinnerung an die romakünstlerin und auschwitz-überlebende CEIJA STOJKA
für schulklassen ab der 8. schulstufe im AMERLINGHAUS
mit NUNA STOJKA, dem Ensemble AMENZA KETANE und IOANA SPATARU
moderation: Mag.a MAGDALENA VIT

workshoptermine herbst 2019
mo. 21.10., mo.28.10., mo. 4.11., mi. 13.11., fr. 22.11., mi.27.11., mo. 2.12., mo. 9.12., mo. 16.12., mo. 18.12. 2019
zeit: jeweils 10 bis 13 uhr (oder 9 – 12)
ort: amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien, 1. stock, galerie

workshopprogramm:
nach einem einleitenden kurzfilm (13 min.) über ceija stojka (1933-2013) lesen die moderatorin mag.a magdalena vit und nuna stojka ausschnitte aus der lebensgeschichte ceija stojkas, die exemplarisch ist für die verfolgungsgeschichte der roma in der ns-zeit. das ensemble amenza ketane - rund um hojda stojka - führt musikalisch mit romamusik der lowara durch den workshop. anschließend gibt es einen gesprächs,- und diskussionsteil, in dem geschichtliche zusammenhänge und der verweis auf die äußerst prekäre gegenwart der roma angesprochen und erklärt werden.
nach der pause
musik,-text-workshop mit ioana spataru: songs und raps gegen rassismus
die schülerInnen erarbeiten kurze song- oder rap-texte, die sie dann unter anleitung der workshopleiterin performen.

terminreservierung: verein.exil@inode.at
wir ersuchen um einen unkostenbeitrag pro schülerin je euro 2,-   (bitte mitbringen)

ein projekt des vereins exil
www.editionexil.at    www.zentrumexil.at   tel. 0699 123 444 65
in kooperation mit dem verein kulturzentrum spittelberg

gefördert von:    wienkultur/MA7      bm:bwf     nationalfonds der republik österreich für die opfer des nationalsozialismus       kulturkontakt austria

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mo. 18.02.2019 bis
mo. 29.04.2019
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opre roma: the time is now!
10-13 uhr, amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien

(das volk der roma: bedroht und verfolgt!)
10 antidiskriminierungs,- und roma-holocaust-education-workshops
mit text+musikschwerpunkt für schulklassen ab der 8. schulstufe
mit IOANA SPATARU und SAMUEL MAGO

beginn: immer 10 uhr  dauer: bis 13 uhr
ort: AMERLINGHAUS, stiftgasse 8, 1070 wien, GALERIE, 1.STOCK
oder alternativ auch IN SCHULEN

termine: mo. 18.2., mo. 25.2., fr. 1.3., mo. 18.3., fr. 22.3., mo. 25.3., fr. 29.3., mo. 1.4, mo. 8.4., mo. 29.4. 2019

programm infoteil: kurzfilm mit musik-ton-text-collage und geschichtlicher einführung durch die trainerInnen samuel mago und ioana spataru
danach: „lolipop, picasso und das rad“  fragen und antworten zu geschichte und gegenwart der roma und diskussion. Anschließend haben die schülerInnen gelegenheit zu einem gespräch mit den zwei romaaktivistInnen.
nach der pause: kreativteil: „the time is now!“  musik-text-workshop: songs und raps gegen rassimus. die schülerInnen erarbeiten in gruppen kurze texte, die sie unter anleitung der workshopleiterInnen auch musikalisch umsetzen und danach gemeinsam performen.
abschluss: schriftliche feedbacks der schülerInnen.

projektabschlussfest  JUNI 2019 10 bis 13h auf der bühne im hof des amerlinghauses
alle schulklassen, die an dem projekt  teilgenommen haben, sind eingeladen. zwei romamusikensembles treten an diesem vormittag auf. ein bis zwei klassen werden ihre in den workshops entstandenen songs und raps gegen rassismus performen.

terminreservierung ab 7.1. 2019 verein.exil@inode.at
wir ersuchen um einen unkostenbeitrag pro schülerin je euro 2,-   (bitte mitbringen)

ein projekt des vereins exil
www.editionexil.at    www.zentrumexil.at    tel. 0699 123 444 65 in kooperation mit dem verein kulturzentrum spittelberg im amerlinghaus

gefördert von:
wienkultur (ma7)       bm:bwf     bundeskanzleramt:österreich (abteilung literatur)

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mo. 04.03.2019 bis
fr. 15.03.2019
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letzte adresse odeongasse
bezirksmuseum neubau im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien. 1. stock (links)

auf den spuren jüdischer familien im wien der 30er und 40er-jahre
10 holocaust-education-workshops für schulkassen ab der 8. schulstufe
mit KONRAD und EMIL RENNERT

mo. 4.3., di. 5.3., mi.6.3., do.7.3., fr.8.3., mo. 11.3., di.12.3., mi.13.3., do.14.3., fr.15.3. 2019
ort: bezirksmuseum neubau im amerlinghaus, stiftgasse 8, 1070 wien. 1. stock (links)
zeit: jeweils mo. - fr. von 10 bis 13 uhr
mit einer fotoausstellung von shani bar (israel)

workshopprogramm:
nach einer vorstellungs- und einführungsrunde werden konrad und emil rennert nach einem kurzen historischen impulsreferat zur geschichte der 30er und 40erjahre in österreich und deutschland ihre familiengeschichte erzählen, die geprägt ist von holocaust, deportation in ein verninchtungslager, emigration und rückkehr nach wien. konrad rennert liest dazu aus der biografie seines vaters erwin „der welt in die quere“ (edition exil) und beantwortet danach fragen. danach gibt emil rennert einen kleinen einblick in jüdische traditionen, religion und geschichte und in sein leben mit seiner familie in israel.

spurensuche in wien: jede klasse bekommt ein eigenes handout mit denkwürdigen und mit dem holocaust verbundenen orten zur zeitgeschichte in der näheren umgebung der jeweiligen schule. dieses handout wird per power point präsentiert und regt die schülerinnen dazu an, auch auf eigene faust die zeitgeschichte zu erkunden. auf den handouts wird etwa auf nahe gelegene ehemalige synagogen, auf stolpersteine, auf die familiengeschichten von überlebenden aus dem bezirk oder auch auf orte und lager der nazi-zwangsarbeit oder gestapo gefängnisse in wien hingewiesen.

dia-show: mit fotos von shani bar on zu ihrem multiethnischen und vielfältigen heimatland israel. in einer weiteren gesprächssrunde haben die jugendlichen die möglichkeit sich über die themen des workshops: antisemitismus, fremdenhass, holocaust, flucht und exil damals und heute auszutauschen und fragen zu stellen.

kreativteil: die schülerInnen  reflektieren das eben erfahrene in collagen und statements, wobei die basis historisches fotomaterial aus der familiengeschichte der rennerts bildet.
feedbacks: danach werden die schülerInnen um ein schriftliches feedback zum workshop gebeten.

konrad rennert
geboren 1958 in new york, usa; studium in wien und salzburg. kompositionsaufträge und aufführungen durch internationale orchester, konzerttätigkeit als performer und sprecher; theaterarbeit, tanztheater, radioprojekte, gastvorlesungen und künstlerische workshops an vielen österreichischen schulen und europäischen universitäten, internationale seminartätigkeit in den bereichen musikvermittlung, komposition und improvisation; lebt und arbeitet in wien.

emil rennert
wurde 1986 in wien geboren und begann früh als radiomoderator zu arbeiten. er produzierte dokumentarfilme mit holocaust-überlebenden und arbeitete von 2006 bis 2008 am leo baeck institute new york, für das er zahlreiche oral history interviews führte. zusammen mit shani bar on publizierte er in der edition exil zwei bild/essaybände "die jüdische bukowina" (2010) und „fast schon ein ritual.“ (2015). studium an der axel-springer-akademie (journalismus) und an der freien universität (politikwissenschaft) in berlin. studienabschluss 2016. arbeit als journalist bei der "welt", der „jüdischen allgemeinen" und "bild" in berlin. seit 2016 lebt und arbeitet er in berlin, wien und israel.

terminreservierung ab 7.1.2019 unter: tel.  0699 12344465 - verein.exil@inode.at  wir ersuchen um einen unkostenbeitrag pro schülerIn je euro 2,-   (bitte mitbringen)

www.editionexil.at    www.zentrumexil.at
ein projekt des vereins exil in kooperation mit dem verein kulturzentrum spittelberg
gefördert von:    wienkultur (ma7)      nationalfonds der republik österreich für die opfer des nationalsozialismus       zukunftsfonds der republik österreich    bundeskanzleramt:österreich

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