ISBN
978-3-901899-67-6
Erscheinungsjahr
2015
Format
112 Seiten, Hardcover
Preis
€ 18.5,-
das leben jüdischer überlebender der shoah in den usa und israel
von shani on bar und emil rennert
im wohnzimmer der heute 101-jährigen gaby glueckselig in manhattans upper east side kommt jeden mittwoch eine runde von emigranten zusammen, um zumindest einmal in der woche deutsch sprechen zu können und geschichten und erinnerungen auszutauschen.
bis spät in die nacht wird über politik, kultur, europa und das leben im exil diskutiert. das buch beleuchtet die unterschiedlichen strategien im über- und -weiterleben. interviews erforschen, was heimat heute für die überlebenden bedeutet. welchen stellenwert hat das judentum? wo fühlt man sich zuhause? was bedeuten erinnerungsstücke, und welche erinnerungen behält man lieber im verdrängten verborgenen?
der bildband ist zweisprachig (deutsch und englisch)
über
den autor
emil rennert
wurde 1986 in wien geboren und begann früh als radiomoderator zu arbeiten. im jahr 2005 produzierte er den dokumentarfilm “eine verschwundene welt” über die letzten holocaust-überlebenden der kleinstadt radautz in der bukowina (edition exil). ab 2006 moderierte emil rennert holocaust education workshops für schulklassen. von 2006 bis 2008 arbeitete er am leo baeck institute new york, für das er zahlreiche oral history interviews mit österreichischen holocaust-überlebenden führte. 2010 publizierte er zusammen mit shani bar on in der edition exil den bild/essay-band „die jüdische bukowina“ und 2015 den bildband mit essays „fast schon ein ritual“. emil rennert lebt seit einigen jahren mit seiner familie in israel.
